Das Pilotprojekt smartopinion: Die Suche nach Verständigung im Web

Zweiter Gastbeitrag von Dominik Wyss — er hat zusammen mit smartvote das Projekt “smartopinion” anlässlich der Durchsetzungsinitiative durchgeführt und ist Doktorand an der Universität Luzern mit dem Forschungsschwerpunkt Online-Deliberation.

Politische Diskussionen leisten einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Verständigung. Unter anderem besitzen politische Diskussionen das Potenzial einem den Blick zu schärfen, welche politische Ziele mit welchen Mitteln umgesetzt werden können und sollen. Da politische Diskussionen nicht nur Positionen sondern auch die Beweggründe vermitteln, können sie zudem das Verständnis für divergierende Sichtweisen fördern. Im Hinblick auf die Konsens und Kompromissfähigkeit in einer pluralistischen Demokratie sind solche Verständigungsleistungen politischer Diskussionen immens wichtig.

Gerade im Online-Kontext darf angezweifelt werden, ob Diskussionen solche Verständigungsleistungen wirklich erbringen – zum Beispiel, weil Diskussionen dort häufig zu einer Abfolge von persönlichen Anfeindungen mutieren oder, wie im letzten Beitrag aufgezeigt, weil sie oft nur unter Gleichgesinnten stattfinden. Aus unserer Sicht ist das Verständigungspotenzial von Digitalen Medien jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Wir sind überzeugt, dass es möglich ist alternative Diskussionsplattformen zu etablieren, welche viel besser als konventionelle Diskussionsforen dem Verständigungsziel Rechnung tragen. Einen Prototyp hierzu möchten wir an dieser Stelle vorstellen.

Die Plattform smartopinion
smartopinion ist eine Diskussionsplattform, die an der Universität Luzern eigens für die Durchführung von politischen Diskussionen entwickelt wurde. In enger Verwandtschaft mit Wikipedia ist smartopinion bestrebt das Wissen, die Perspektiven, Ideen und Interpretationen möglichst vieler Personen zu sammeln und von anderen Teilnehmern ergänzen, weiterdenken und kritisieren zu lassen. Damit dies auch bei einer grossen Anzahl von Teilnehmern funktioniert, folgt smartopinion dem Prinzip eines Argumentbaums. Eine solche Diskussion ist hierarchisch strukturiert, beginnend bei den zentralen Aspekten und verästelt sich dann bis hin zu kleinen Detailaspekten eines Themas. Durch die feine Gliederung in unzählige Meinungen, Fragen, Antworten, Argumente und Gegenargumente kann sich eine grosse Anzahl Teilnehmer simultan an der Diskussion beteiligen, ohne dass die Diskussion chaotisch wird.

Aus unserer Sicht sind politische Diskussionen nur dann spannend und lehrreich, wenn die eingegebenen Beiträge von Andersdenkenden gelesen, reflektiert und kommentiert werden, also eine Interaktion zwischen verschiedenen Sichtweisen zu Stande kommt. Hierzu ist bei smartopinion eine virtuelle Moderatorin namens «Sophie» zuständig. Sophie motiviert die Besucher eine breite Auswahl an Beiträgen zu lesen, zu bewerten, sowie dazu Stellung zu nehmen. Diametral zu den Algorithmen in den Sozialen Medien bringt Sophie nicht Gleichgesinnte, sondern Andersdenkende dazu miteinander zu interagieren. So soll Sophie Interaktion und Verständigung fördern. Ob diese hohen Erwartungen in der Praxis einzulösen sind, prüften wir im Pilotprojekt im Kontext der Durchsetzungsinitiative.

Ausschnitt aus der smartopinion-Diskussion

Darstellung 1 zeigt einen Ausschnitt aus der öffentlichen smartopinion-Diskussion zur Durchsetzungsinitiative. Sophie – die virtuelle Moderatorin – verlangt darin eine abgegebene Bewertung zu begründen. Begründungen sind ein zentrales Element in der Verständigungsfunktion von politischen Diskussionen.

Das Pilotprojekt – Die Diskussion zur Durchsetzungsinitiative (DSI)
In der turbulenten Endphase des Abstimmungskampfes luden wir per smartvote-Newsletter zur Pilotdiskussion über die Durchsetzungsinitiative ein. Die 585 Teilnehmer, welche der smartopinion-Einladung folgten, engagierten sich äusserst konstruktiv. 62 Teilnehmer versicherten uns nachträglich per Fragebogen, dass sie die Diskussion als überdurchschnittlich respektvoll (68%), sachlich (67%) und lehrreich (62%) empfanden. Bei nur gerade 10% bis 15% der Befragten waren die Antworten negativ. Diese erfreuliche Beurteilung deckt sich mit der Wahrnehmung unserer vier Moderatoren, welche die Online-Diskussion betreuten.

Das hohe Diskussionsniveau auf smartopinion ist keine Selbstverständlichkeit. Uns war bewusst, dass die Durchsetzungsinitiative auf anderen Online-Plattformen höchst emotional diskutiert wurde. Online-Redaktionen mussten häufig Kommentare löschen, weil diese jeglichen Anstand vermissen liessen oder gar gegen geltendes Recht verstiessen. Was unser Härtetest mit einem solch konfliktiven Thema eindrücklich zeigte, smartopinion ist kein attraktiver Ort für Trolle.

Es gibt eine Reihe von Erklärungsansätzen, warum sich smartopinion auch für sehr emotionale Diskussionsthemen eignet. Im Unterschied zu den Foren der Online-Zeitungen werden die Teilnehmer bei smartopinion nicht vorgängig durch die Lektüre eines Zeitungsartikels emotionalisiert. Gemäss unserem Grundsatz, den Fokus auf den Diskussionsinhalt (und nicht auf die Teilnehmenden) zu legen, stehen im anonymen smartopinion auch kaum persönliche Profilierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Auch das angewandte Argumentbaum-Prinzip trug zur Versachlichung bei, weil es von den Teilnehmern verlangte ihre Beiträge thematisch eng zu fassen und jeweils einen inhaltlichen Mehrwert einzubringen. Einen abkühlenden Effekt hatten wohl auch unsere Moderatoren. Mit dem Ziel die Diskussion kohärent zu halten, durften die Moderatoren die Beiträge der Teilnehmer weiterverarbeiten, kürzen, zusammenfügen oder verschieben. Dies jedoch stets mit dem Ziel den zentralen Gedanken der Beiträge bestmöglich in den Argumentbaum einzuordnen. Bei einer Handvoll Beiträgen entschärften die Moderatoren persönliche Angriffe oder unsachliche Formulierungen. Das Löschen von ganzen Beiträge war nicht erforderlich.

Dass die Diskussion sachlich und respektvoll verlief und dennoch zahlreiche politische Sichtweisen mit einbezog, kann der folgenden Analyse der geposteten Beiträge entnommen werden. Mit sehr ähnlicher Methode, wie sie im letzten Blogbeitrag zur Anwendung kam, können die Beiträge bei smartopinion in einem Pro-Kontra Kontinuum eingeordnet werden. Die Beiträge am rechten und linken Rand sind exklusiv bei den überzeugtesten Befürwortern, respektive überzeugtesten Gegnern der Initiative auf Anklang gestossen. Je mehr im Zentrum des Kontinuums sich ein Beitrag befindet, desto breiter war das zustimmende Teilnehmerfeld.

Darstellung 2: Jeder Punkt entspricht einem geposteten Beitrag. Die Position der Punkte visualisiert die Inklusivität der Beiträge (horizontal) sowie die durchschnittliche Bewertung auf einer Skala von -2 bis +2 (vertikal). Methode: Principal Coordinates Analyse (PCoA); Aus Konfidenzgründen wurden nur die 130 Beiträge einbezogen, welche von mindestens 5 Usern bewertet wurden.

Darstellung 2 offenbart, dass auch bei smartopinion die Durchsetzungsinitiative stark polarisierte, so dass sich eine deutliche Lücke zwischen den Pro (rechte Seite) und Kontra (linke Seite) Lagern bildete. Die Kontra-Beiträge sind im Durchschnitt besser bewertet (vertikale Skala), was auf eine Ungleichverteilung bei den Teilnehmenden hindeutet. In der Tat war die Pro-Seite zahlenmässig weit unterlegen. Das Ungleichgewicht wirkte sich jedoch nicht auf die Anzahl Beiträge aus. Offensichtlich kompensierte das Pro-Lager ihre Unterzahl mit höherer Beitragsaktivität. Erstaunlicherweise zeigt die Grafik, dass auch Beiträge der Pro-Minderheit eine sehr hohe Bewertung erzielen können, ja gar die höchsten Zustimmungswerte überhaupt erzielten (Beiträge A und B in Darstellung 2). Es folgt jeweils ein Ausschnitt aus diesen beiden Beiträgen.

  • Beitrag A) «Was es braucht ist mehr Integrationszwang und weniger Integrationsmassnahmen: Man darf von Ausländern erwarten und soll das auch klar fordern und durchsetzen, dass sie sich integrieren. Kurse usw. sind ja ok, aber daneben soll auch ein gewisses Mass an Zwang ausgeübt werden. »
  • Beitrag B) «Die Ausschaffungsinitiative wurde massig angenommen und hätte vom Parlament strikt und ohne Abweichungen umgesetzt werden müssen. Allfällige Verstösse gegen geltendes Recht, EMRK, Bilaterale, usw. waren schon vor der Abstimmung bekannt, wurden vom Volk bewusst in Kauf genommen und hätten deshalb auch vom Parlament akzeptiert werden sollen.»

Die hohe Bewertung dieser beiden Beiträge zeigt, dass die Kontra-Mehrheit dem Anliegen der Pro-Minderheit durchaus eine gewisse Legitimität zugestand. Auch Gegner der Initiative stimmten zu, dass die politische Elite bei der Umsetzung der Ausschaffungsinitiative nicht ganz aufrichtig war und es zudem unterliess die Ausländerkriminalität mit alternative Modellen – etwa Integrationszwang – ernsthaft anzugehen. Dass man bei einem solch konfliktiven Thema den gegnerischen Argumenten Respekt zollt uns sie nicht dogmatisch ablehnt, kann als starkes Signal für das Verständigungspotenzial von smartopinion interpretiert werden. Insgesamt stimmt dieses Pilotprojekt zuversichtlich, dass eine innovative und unabhängige Diskussionsplattform wie smartopinion sehr wohl einen demokratischen Mehrwert bieten dürfte.

Eine Analyse des Online-Diskurses zur Durchsetzungsinitiative

Gastbeitrag von Dominik Wyss — er hat zusammen mit smartvote das Projekt “smartopinion” anlässlich der Durchsetzungsinitiative durchgeführt und ist Doktorand an der Universität Luzern mit dem Forschungsschwerpunkt Online-Deliberation.

Die meisten Beobachter sind sich einig: Der überaus intensive Online-Diskurs im Vorfeld der Abstimmung zur Durchsetzungsinitiative (DSI) verlief höchst einseitig. Insbesondere auf Facebook und Twitter überwogen die DSI-kritischen Äusserungen, so dass der Verdacht aufkam, die Sozialen Medien hätten die Initiative zu Fall gebracht. In diesem Beitrag interessiert uns, ob dieser Verdacht tatsächlich zutreffen könnte.

Mobilisierung oder Verständigung
Es sind prinzipiell zwei Mechanismen denkbar mit welchen die Sozialen Medien den eindrücklichen Umschwung in der öffentlichen Meinung herbeiführten[1]. Der erste Mechanismus ist die Mobilisierung. Viele Beiträge in den Sozialen Medien implizierten, dass am 28. Februar nicht weniger auf dem Spiel stand als der Schweizer Rechtsstaat. Unter dem Eindruck einer drohenden rechtsstaatlichen Zäsur liessen sich wohl einige «stimmfaule» Gegner zum Gang an die Urne motivieren. Der zweite Mechanismus ist die inhaltliche Verständigung. In den Sozialen Medien wurden Bilder, Videos und Texte verbreitet, welche sehr oft zentrale Argumente der Abstimmungsgegner beinhalteten. Die grosse Reichweite dieser Inhalte sowie die persönliche Kommunikationsweise könnte zahlreiche Unentschlossene oder gar Befürworter von den Nachteilen der Initiative überzeugt und zur Meinungsänderung motiviert haben.

In der wissenschaftlichen Literatur wird das Verständigungspotenzial der Sozialen Medien eher pessimistisch eingestuft. Allem voran wird angeführt, dass Online-Diskussionen sehr oft exklusiv unter Gleichgesinnten stattfinden[2]. Das Sprichwort, gleich und gleich gesellt sich gern, besitzt in den Sozialen Medien hohe Relevanz und wird von den Plattformbetreibern mit spezifischen Filter-Algorithmen gekonnt ausgenutzt. So werden auf vielen Plattformen die Beiträge von befreundeten Usern an privilegierter Stelle präsentiert, während die Beiträge von Fremden ungelesen bleiben. Zudem zeigen Studien, dass viele User die Sozialen Medien in erster Linie verwenden um den eigenen Emotionen Luft zu verschaffen oder um die soziale Stellung im Kreis der Follower zu stärken[3]. Es ist fraglich wie gross die Verständigungsleistung von Kommunikation ist, wenn sie sich insbesondere gegen innen (sich und die Follower) und nicht gegen aussen (Andersgesinnte) richtet.

Wie inklusiv waren die Sozialen Medien?
Gemäss diesen Überlegungen ist zu vermuten, dass die Sozialen Medien nicht allzu viel zur gesellschaftlichen Verständigung beitrugen, sondern vor allem durch einen Mobilisierungseffekt obsiegten. Ob dies zutrifft ist auch im Zeitalter von Big Data und modernen Analysemethoden nicht abschliessend festzustellen. Mit einer innovativen Methode kann jedoch modelliert werden, ob der Diskurs in den Sozialen Medien eher in exklusiven (unter Gleichgesinnten) oder inklusiven (Ideologie-übergreifenden) Medien stattgefunden hat. Dies ist ein vielversprechender Schritt, um das Verständigungspotential der Sozialen Medien auszuloten.

Grundlage der Analyse sind über 35’000 Hyperlinks, welche im Februar auf Twitter im Zusammenhang mit der Durchsetzungsinitiative gepostet wurden. Mittels einer principal coordinates analysis (PCoA) extrahierten wir aus den Hyperlinkdaten ein Zustimmungskontinuum zur Durchsetzungsinitiative auf dem alle verlinkten Online-Medien angeordnet sind. Im untenstehenden Diagramm ist ersichtlich, dass die Kampagnenseiten von «Operation-Libero» und dem «Dringenden Aufruf» sowie auf der anderen Seite die SVP-Webseite an den beiden Enden des Kontinuums angesiedelt sind. Das bedeutet, dass diese drei Webseiten vor allem von Twitter-Usern verbreitet wurden, welche auch sonst nur klar positionierte Online-Präsenzen verlinkten. Im mittleren Bereich befinden sich hingegen die Online-Präsenzen, welche von einer breiten, Ideologie-übergreifenden Leserschaft gelesen und verlinkt wurden, wie etwa das Gfs-Bern, easyvote.ch oder das Schweizer Radio und Fernsehen. Dieses Kontinuum stellt daher nichts Anderes dar als eine vielversprechende Annäherung an die Inklusivität der Online-Medien in der DSI-Berichterstattung im Februar.

Inklusivität der Online-Medien im DSI-Diskurs

Das dargestellte Kontinuum zeigt die Inklusivität der Online-Medien im Diskurs zur Durchsetzungsinitiative im Februar. Je zentraler sich ein Medium befindet, desto eher wurde es von Initiativbefürwortern und -gegnern gemeinsam gelesen und verlinkt. Die Schriftgrösse entspricht der Popularität auf Twitter. Methode: Principal coordinates analysis (PCoA). Aus Konfidenzgründen wurden nur die 85 Online-Präsenzen einbezogen, welche von mindestens zehn verschiedenen Twitter-Usern verlinkt wurden.

Im unteren Teil des Diagramms offenbart sich, dass die Berichterstattung der klassischen Medien (Printpresse, Radio- und Fernsehanstalten) nicht nur bei den Gegnern der Initiative Anklang fand, sondern bis tief ins Lager der Befürworter hinein gefiel. Die unipolare und zentrierte Verteilung der klassischen Medien deutet darauf hin, dass sie ein beträchtliches Potential besitzen verschiedene politische Perspektiven an einen «Tisch» zu bringen um einen ausgeglichenen und inklusiven Diskurs zu bewerkstelligen.

Im oberen Teil des Diagramms sind die Online-Präsenzen abgetragen, welche als «Alternative Medien» kategorisiert wurden. In dieser Kategorie befinden sich insbesondere die Sozialen Medien, Online-Zeitungen und andere Webseiten, welche im DSI-Diskurs beachtet wurden aber nicht den klassischen Medien zuzuordnen sind. Das Diagramm impliziert, dass hier die überwiegende Mehrheit exklusiv im Nein-Lager Anklang fand und dabei Unentschlossene und Befürworter aussen vor liess. Diese Momentaufnahme – bei all ihren Vorbehalten – nährt den Verdacht, dass die Königsdisziplin der Sozialen Medien die Mobilisierung und nicht die Verständigung ist, weil sie in erster Linie eine Plattform bieten für bereits überzeugte Gleichgesinnte.

Besteht Handlungsbedarf?
Zweifelsohne ist die Mobilisierungsfähigkeit für jede Demokratie von grosser Bedeutung. Durch sie können Missstände ins Augenmerk einer breiten Öffentlichkeit gebracht oder bei bisher Desinteressierten ein politisches Bewusstsein geweckt werden. Dennoch ist der Einwand ernst zu nehmen, dass die Sozialen Medien die Politik wohl emotionaler und daher «chaotischer» machen, weil die Nachhaltigkeit und Rationalität der Entscheidungen auf der Strecke bleiben. Im Extremfall entscheiden nicht die besten Argumente, sondern, wer es schafft mit Schreckensszenarien oder aufwühlenden Einzelfallberichten die stärksten Emotionen zu schüren um eine hohe Zahl von Gleichgesinnten zu mobilisieren. Es sei daher auf jeden Fall empfohlen die Wirkung und Entwicklung der Sozialen Medien zu beobachten und gleichzeitig zu versuchen die Palette von politischen Online-Angeboten zu erweitern, damit nicht nur deren Mobilisierungspotential, sondern auch deren Verständigungspotential besser ausgeschöpft werden kann. Letzteres versuchten wir im Februar im Pilotprojekt smartopinion, welches wir demnächst an dieser Stelle vorstellen werden. 

[1] Milic Thomas (2016): «Wie viel Wandel steckt im Meinungswandel?», http://www.politan.ch/wie-viel-wandel-steckt-im-meinungswandel, 7. März 2016
[2] Ein populärer Skeptiker der Verständigungsleistung von Sozialen Medien ist Cass Sunstein (2002, 2007)
[3] Ekdale Brian et al (2010): “Why blog? (then and now): exploring the motivations for blogging by popular American political bloggers”, New Media & Society

Appendix: Die oben visualisierten Daten können hier als Tabelle heruntergeladen werden.