Die Beteiligung von Parteien und Kandidierenden bei smartvote

Der Nutzen von smartvote für die Öffentlichkeit hängt eng mit einer hohen Beteiligung der Parteien und der Kandidierenden zusammen. Wie hat sich die Teilnahmequote der Kandidierenden bei smartvote im Verlauf der letzten 10 Jahre entwickelt?

Am Beispiel je einer nationalen, einer kantonalen und einer lokalen Wahl soll diese Entwicklung kurz aufgezeigt werden:

  • Nationalratswahlen 2007 und 2011: Bei den Nationalratswahlen 2007 haben rund 2600 von 3089 Kandidierenden (84%) den smartvote-Fragebogen ausgefüllt. 2011 haben sich ebenfalls 84% aller Kandidierenden beteiligt. In absoluten Zahlen ist die Anzahl teilnehmender Kandidierenden allerdings auf rund 2900 (von 3458) gestiegen.
  • Kantonsratswahlen St. Gallen 2008 und 2012: Bei den Wahlen des Kantonsrats im Jahr 2008 haben sich 85% der Kandidierenden bei smartvote beteiligt. Dieser Anteil ist bei den Wahlen 2012 konstant geblieben. Die absolute Anzahl Kandidierende ist ebenfalls ungefähr gleich geblieben.
  • Stadtratswahlen Bern 2008 und 2012: Bei den Wahlen des Stadtrats von Bern haben im Jahr 2008 71% der Kandidierenden den Fragebogen ausgefüllt. 2012 ist dieser Anteil auf 83% gestiegen. Die absolute Anzahl teilnehmender Kandidierender ist dabei ebenfalls deutlich gestiegen.

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Durch einen Vergleich aller von smartvote begleiteten Wahlen kommt man zu einem ähnlichen Ergebnis wie in den drei aufgeführten Beispielen: Die Beteiligung der Kandidierenden ist in den vergangenen Jahren laufend angestiegen, nämlich im Schnitt von 78% auf 85%. Dabei ist auffällig, dass sowohl bei Exekutiv- als auch bei Legislativwahlen sowie auf allen politischen Ebenen die Beteiligung der Politiker/-innen zunimmt.

Auch die regelmässig während Wahlen auftauchende Kritik an smartvote führte nicht zu einer Abnahme bei der Beteiligung der Kandidierenden. Vielmehr steigt die Nutzung von smartvote laufend an. Ob sich dieser Trend fortsetzt oder die Zahlen auf diesem hohen Niveau stagnieren, wird sich in Zukunft zeigen. Insgesamt sind die Politiker, wie durchgeführte Studien zeigen, durchaus zufrieden mit smartvote. Rund 70% der befragten Nationalratskandidierenden gaben 2007 an, dass smartvote für sie ein klarer Vorteil darstellte. Nur gerade 2% gingen von einem negativen Einfluss aus.

Die Beteiligung der Parteien stellt für das smartvote-Team bei jeder Wahl aufs Neue eine Herausforderung dar — Kontaktaufnahme, Offerte-Versand, Überzeugungsarbeit etc. Umso mehr freut es uns, dass jeweils so viele Kandidierende mitmachen.

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