Trotz des heissen Sommerwetters arbeitet das smartvote-Team fleissig daran, die Online-Wahlhilfe für die National- und Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 vorzubereiten. Nun, knapp drei Monate vor den Wahlen bieten wir Ihnen einen Überblick über den Stand der Arbeiten.

Auf dem Weg zu einer Rekordzahl an Kandidaturen

Schon seit Mitte Juni ist das komplett überarbeitete Kandidierendenportal online. Bislang wurden bereits mehr als 3’000 Kandidierende erfasst und dies, obschon noch längst nicht alle Kandidierende nominiert und die Angaben vieler Listen noch nicht von den Parteien an uns übermittelt worden sind. Bei den letzten Wahlen 2015 gab es rund 3’800 Kandidierende. Diese Zahl dürfte in diesem Jahr klar übertroffen werden. Wir rechnen mit deutlich über 4’000 Kandidierenden, was einen neuen Rekord bedeuten würde.

Bislang haben bereits (trotz der Sommerferien) über 1’300 Kandidierende den smartvote-Fragebogen beantwortet. Angesichts der grossen Zahl an Kandidierenden wird es nicht einfach werden, die hohe Beteiligung der Wahlen 2007, 2011 und 2015 mit jeweils 84-85% auch dieses Jahr zu erreichen.

Neue Website ab Ende August

Ab Ende August wird den Wähler/-innen eine komplett überarbeitete smartvote-Website zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt ermöglicht durch eine erfolgreiche Crowfunding-Kampagne vor zwei Jahren, soll die neue Plattform für die Nutzer/-innen angenehmer und intuitiver zu bedienen sein.

Nach fast einem Jahr Arbeit und hohen Kosten von über 200’000 CHF verspricht die neue Website eine deutlich verbesserte Benutzerfreundlichkeit – vor allem auf Mobile-Geräten. Wie bei Informatikprojekten üblich, kam es zu Kostenüberschreitungen und nicht alle Termine konnten eingehalten werden. Daher und da wir jeweils vor dem Aufschalten neuer Funktionen zahlreiche Tests durchführen, werden einige der neuen Funktionen erst ab Mitte September zur Verfügung stehen.

Zu den wichtigsten Neuerungen, die für die Benutzer/-innen sichtbar sein werden, gehören:

  • Das Teilen von Kandidierendenporträts sowie deren und den eigenen smartspider-Grafiken via Social Media, Whatsapp oder E-Mail.
  • Ein neuer Fragetyp, der auf generelle Wertefragen abzielt.
  • Ein interaktives Glossar für etwas schwierigere Begriffe.
  • Die Möglichkeit seine Wahlempfehlung zu teilen.
  • Die Möglichkeit seine Wahlempfehlung zu filtern (z.B. nach Alter oder Geschlecht).

Dank dieser Neuerungen und verbunden mit dutzenden von nicht sichtbaren Verbesserungen am Backend der Plattform wird den Wähler/-innen diesen Herbst eine deutlich verbesserte smartvote-Wahlhilfe zur Verfügung stehen.

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