1-2 Praktikumsplätze (je 50-100%) bei der Online-Wahlhilfe smartvote

Stelleninserat: smartvote_Praktikum_2018-2019_d

Wir suchen:
• Fortgeschrittene Studierende der Politikwissenschaft (mind. 4 Semester) oder verwandter Fachrichtungen mit sehr guten Kenntnissen der Schweizer Politik.

Wir bieten:
• Spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten in kleinem Team mit flachen Hierarchien und fairen Arbeitsbedingungen.
• Einblick in Praxis von Politik und Wahlkämpfen bei den eidgenössischen Wahlen und kantonalen Wahlen 2019.
• Engagement für eine neutrale non-profit Organisation an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft.
• Die Möglichkeit, kleinere Projekte in eigener Verantwortung durchzuführen.
• Flexible, gut mit dem Studium koordinierbare Arbeitszeiten (auch Heimarbeit ist teil-weise möglich).
• Arbeitsplatz in Bern (UniS-Gebäude, Schanzeneckstrasse 1, 3 Min. vom Bahnhof).

Arbeitsinhalte:
• Kontakte zu Medienpartnern, Parteien und Kandidierenden / administrative Arbeiten.
• Mitarbeit bei der Ausarbeitung der smartvote-Fragebogen.
• Mitarbeit bei Datenauswertungen und -visualisierungen für Medienpartner.
• Mitarbeit bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Benutzerbefragungen.
• Mitarbeit bei der Projekt-Kommunikation (Blog, Newsletter, Social Media).
• Vertretung des Projekts nach aussen (z.B. durch die Teilnahme an Tagungen und Veranstaltungen).

Erwartet werden:
• Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
• Selbstständige, sorgfältige und effiziente Arbeitsweise
• Hohe Verlässlichkeit und Eigeninitiative
• Wissenschaftliches Interesse an Parteien und Wahlen
• Sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise auf Deutsch
• Von Vorteil: Gute Kenntnisse einer zweiten Landessprache (Französisch/Italienisch)

Interessierte Studierende können sich bis 30. April 2018 mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Uni-Notenübersicht, Referenzen) per E-Mail bei Michael Erne (michael.erne [at] smartvote.ch) melden.

Offen aber nicht sehr gewissenhaft: Das psychologische Profil der smartvote-User

Inwiefern bestimmt unser Charakter, ob wir abstimmen oder wählen gehen? Und wenn ja, welcher Partei geben wir unsere Stimme? Diesen und ähnlichen Fragen geht der Berner Politikwissenschaftler Markus Freitag in seinem neuesten Buch „Die Psyche des Politischen“ auf den Grund. Das Buch eignet sich als Lesestoff für die kommenden Feiertage (http://www.nzz-libro.ch/markus-freitag-psyche-des-politischen-charakter-politik-politikwissenschaft-unibe.html).

Freitag zeigt auf, dass Verhalten und Einstellungen von uns allen sich nicht allein durch äussere Umstände und unser soziales Umfeld erklären lässt. In der Psychologie existiert seit langem das Konzept der sogenannten „Big Five“ – fünf zentrale Charaktermerkmale, die unser Wesen und Handeln wesentlich prägen. Freitag wendet dieses psychologische Konzept nun im Bereich des Politischen an und erstellt auf der Basis von 14’000 Interviews ein psychologisches Profil der Schweizer Wählerinnen und Wähler.

Eine kurze Einführung zu den Big Five findet sich am Ende dieses Beitrags.

Die Big-Five der smartvote-User

So lassen sich die psychologischen Profile verschiedenster Bevölkerungsgruppen erstellen: für Wählerinnen und Wähler einer bestimmten Partei, aber auch für die Leserinnen und Leser der NZZ oder von 20 Minuten. Auf Seite 178 des Buches wird schliesslich auch das charakterliche Profil der typischen smartvote-Benutzerinnen und Benutzern gezeigt.

Die untenstehende Abbildung zeigt die Ausprägung der fünf Persönlichkeitsmerkmale der smartvote-Benutzerinnen und Benutzer. Dazu eine Lesehilfe: Punkte rechts der vertikalen Nulllinie stehen für einen positiven, Punkte auf der linken Seite für einen negativen Zusammenhang. Je näher die Punkte bei der vertikalen Linie liegen, umso schwächer fällt der Zusammenhang aus.

Aufpassen bei den Bezeichnungen der fünf Merkmale, welche z.T. etwas irreführend sein können, da sie in der Forschung im Vergleich zum alltäglichen Sprachgebrauch unterschiedlich verstanden werden. Die Begriffserklärungen ganz am Ende des Beitrags sollten diesbezüglich aber für Klarheit sorgen.

 

Zwei Merkmalsausprägungen fallen auf: Zum einen scheint es sich bei den smartvote-Benutzerinnen und Benutzern um offene Menschen zu handeln. Zum anderen scheinen sich nicht gerade gewissenhaft zu sein. Bei den übrigen Merkmalen lassen sich weniger starke bzw. eher indifferente Ausprägungen finden.

Inwiefern erkennen Sie sich in diesem Profil wieder? Wir hätten uns jedenfalls etwas pflichtbewusstere Benutzerinnen und Benutzer gewünscht.

 

Die Big-Five – ein kurze Begriffserklärung

Man begeht den Einstieg in sein Leben als Wählerin und Wähler keineswegs als unbeschriebenes Blatt. Mit dem Big-Five-Modell der Persönlichkeitspsychologie, einer Art Psycho-Test, lassen sich auch politisch-psychologische Profile der Wählerinnen und Wähler erstellen. Die Big Five zeigen die Ausprägung für fünf zentrale Dimensionen unserer Persönlichkeit auf: Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus / emotionale Instabilität.

Offenheit für Erfahrungen: Etwa 25% der Schweizerinnen und Schweizer sind offen für Erfahrungen. Sie sind kreativ, neugierig und künstlerisch. Durch ihre Wissensbegierde hinterfragen sie aber auch religiöse, politische und soziale Normen kritisch. Sie wohnen eher in urbanen Gebieten und bewegen sich gerne in den Social-Media-Kanälen. Offene Personen wählen eher Grüne oder Sozialdemokratische Parteien.

Gewissenhaftigkeit: Fast 50% der Studienteilnehmenden sind gewissenhafte Menschen. Sie sind pflichtbewusst, ordentlich, selbstdiszipliniert und leistungsorientiert. Für Gewissenhafte ist die politische Beteiligung eine Pflicht – kehren der Urne aber den Rücken zu, wenn die Zeit fehlt sich über Abstimmungsvorlagen zu informieren. Gewissenhafte wählen eher bürgerlich-konservative Parteien wie die CVP, BDP, SVP und teilweise auch FDP.

Extraversion: Sie sind sozial dominant, gesellig, aktiv und durchsetzungsfähig. Das entspricht etwa 17% der Schweizerinnen und Schweizer. Extrovertierte stehen gern auf einer Bühne oder im Mittelpunkt und sind aktiv in den sozialen Medien. Personen, die in der Westschweiz leben sind eher weniger extrovertiert als Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer. Extrovertierte wählen eher Parteien mit liberal-konservative Wertehaltungen wie die SVP, BDP, FDP und GLP.

Verträglichkeit: Verträgliche Personen suchen Harmonie in ihren Beziehungen. Sie sind kompromissbereit, vertrauensvoll, altruistisch, gutherzig, hilfsbereit und tolerant. Etwa 33% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie sind als verträglich einzustufen. Sie suchen keine Konfrontation und sind deshalb der Politik eher abgeneigt. Verträgliche, die dann den Weg zur Urne doch finden, wählen eher Parteien aus dem linken Lager, wie die Grünen oder die SP.

Neurotizismus / emotionale Instabilität: Sie sind nervös, ängstlich, unsicher und besorgt. Unter 4.5% der Schweizerinnen und Schweizer würden sich als neurotisch bezeichnen. Sie fürchten sich vor wirtschaftlicher Instabilität und wählen deshalb hauptsächlich die SP, die ihnen den sozialen Wohlstand sichern soll.

 

Macht smartvote uns zu willenlosen Marionetten?

Wer wählt, muss sich entscheiden und das ist nicht immer leicht. Zumal das Angebot an Parteien und Kandidierenden in den letzten Jahren deutlich grösser geworden ist. Entsprechend gewachsen ist somit auch der Bedarf vieler Wähler an zusätzlichen Orientierungshilfen, um sich im Parteien- und Kandidatendschungel zurecht zu finden. Nicht zuletzt deshalb konnten sich Online-Wahlhilfen als wichtige Informationsquellen im Vorfeld von Wahlen etablieren. Doch sind sie tatsächlich transparente Wegweiser oder machen aus Wählern willenlose Marionetten?

Immer wieder werden Befürchtungen geäussert, dass die Benutzung von smartvote die Entscheidungsfindung negativ beeinflusst, indem es zu hastigen und oberflächlichen Wahlentscheidungen führt, ohne sich vertieft mit den Parteien bzw. Kandidierenden und ihren politischen Inhalten auseinandergesetzt zu haben.

Wahlhilfe, nicht Entscheidungs-Abnehmer

Anlässlich der Wahlen 2015 haben mehr als 11’000 smartvote-Benutzer an einer wissenschaftlichen Umfrage zur Benutzung von smartvote teilgenommen. Die Antworten aus dieser Umfrage erlauben es, sich ein genaueres Bild davon zu machen, wie die Wählerinnen und Wähler smartvote benutzen und welche Effekte es auf die Art und Weise hat, wie sie ihren Wahlentscheid treffen.

Zunächst einmal kann man festhalten, dass smartvote von seinen Benutzern ernst genommen wird: rund 87% der Befragten haben angegeben, dass smartvote sie in ihrem Wahlentscheid beeinflusst hat. Interessant ist nun aber, dass von diesen nur 14% die erhaltene Wahlempfehlung 1:1 auf ihren Wahlzettel übertragen haben! Die überwiegende Mehrheit von 61% hingegen hat auf Grund der Wahlempfehlung lediglich gezielte Anpassungen vorgenommen, sprich einzelne Kandidierende panaschiert, kumuliert oder gestrichen.

Zudem weist die Benutzung von smartvote noch weitere indirekte Effekte auf, die für gut funktionierende demokratische Prozesse von grosser Bedeutung sind. So haben 91% der Benutzer angegeben, dass smartvote ihre Informationsbasis verbessert hat. Generell scheint sich smartvote positiv auf das Interesse an Wahlen und in der Folge davon auch auf die Wahlteilnahme auszuwirken – darauf werden wir in einem der nächsten Blogbeiträge genauer eingehen. Besonders interessant ist jedoch, dass die Benutzung von smartvote bei jeweils rund 60% seiner Benutzer dazu geführt hat, dass diese über Sachthemen, die ihnen sonst entgangen wären, nachgedacht haben, sie sich weitere Informationen zu bestimmte Themen oder Kandierenden gesucht haben und vermehrt in der Familie und mit Freunden über Politik und die Wahlen diskutiert haben.

smartvote bietet somit den Wählern eine Art der individuellen, auf ihre Bedürfnisse massgeschneiderte Informationsvermittlung, wie sie die klassischen Medien und Wahlkampfinstrumente nicht bieten können – und führt keinesfalls zu blindem Vertrauen in die ausgestellte Wahlempfehlung.

Somt lässt sich auch die These, dass die Wähler die Entscheidung lieber an den Computer delegieren, als sich mühsam durch Wahlunterlagen zu quälen, entkräften. Vielmehr motiviert die Wahlempfehlung den Wahlzettel gezielt anzupassen.

smart wählen dank smartvote

Auf der Basis, der präsentierten Befunde kann die Befürchtung, dass die smartvote-Benutzer ihre Wahlentscheidung einfach und bequem an einen Computer delegiere, weitestgehend entkräftet werden. Dafür finden sich kaum Anhaltspunkte. Vielmehr animiert smartvote den Grossteil seiner Benutzer dazu sich aktiv und engagiert mit den zur Wahl stehenden Parteien und Kandidierenden und ihren Sachpositionen zu befassen. smartvote bietet Wählern individuelle und massgeschneiderte Informationen an, wie es die klassischen Medien und Wahlkampfinstrumente nicht bieten können. Es zeigt sich, dass die Wähler damit sehr verantwortungsbewusst umgehen und den smartvote-Wahlempfehlungen nicht einfach blind Vertrauen.

Wer klickt sich zum passenden Politiker?

smartvote liegt im Trend. Darauf weist zumindest die stetig steigende Zunahme der Benutzung durch die Wähler hin. An den National- und Ständeratswahlen vom Herbst 2015 haben insgesamt 2.56 Millionen Wahlberechtigte teilgenommen. Von diesen hat rund jeder Fünfte smartvote als Informationsquelle benutzt (Wahlen 2015 – Fast jeder fünfte Wählende benutzte smartvote). In diesem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, wer smartvote eigentlich nutzt?

Diese Frage lässt sich anhand der Daten der Schweizer Wahlstudie Selects (Swiss Electoral Studies) beantworten. Selects führt seit 1995 jeweils nach den National- und Ständeratswahlen eine repräsentative Umfrage zum Wahlverhalten der Schweizer durch. An der Nachwahlbefragung 2015 haben 5’337 Stimmberechtigte teilgenommen. Diese für eine Umfrage relativ hohe Beteiligungsrate ermöglicht auch verlässliche Auswertungen zu einzelnen Wähler-Segmenten wie z.B. den smartvote-Benutzern. Der Selects-Fragebogen enthielt die Frage: «Haben Sie in den Wochen vor den Wahlen die Online-Wahlhilfe smartvote genutzt, um sich zu informieren?». Anhand dieser Frage lassen sich die smartvote-Benutzer identifizieren und ihre soziodemografischen und politischen Merkmale analysieren und mit denen der übrigen Wähler vergleichen. Dabei zeigt sich deutlich, dass sich die typischen smartvote-Benutzer in mancherlei Hinsicht von den übrigen Wählern unterscheiden.

Soziodemographische Merkmale:
Jung, männlich, gebildet

Bezüglich der Altersverteilung der smartvote-Benutzer zeigt sich das erwartete Bild: Im Vergleich zu den Wählern insgesamt sind die smartvote-Benutzer jünger. Das Durchschnittsalter der Wähler liegt bei 50, jenes der smartvote-Benutzer bei 39 Jahren. 22% der Wähler sind jünger als 30 Jahre, bei den smartvote-Benutzern gilt dies für 39%. Weiter sind auch 30-45jährigen unter den smartvote-Benutzern im Vergleich zu den Wählern generell übervertreten. Wie zu erwarten war, sind es vor allem die über 65jährigen, die unter den smartvote-Benutzern deutlich unterrepräsentiert werden. Im Vergleich zu den Wahlen 2011 scheint sich diese Lücke jedoch langsam zu schliessen. 2011 waren die über 65jährigen noch mit 23 Prozentpunkten unterrepräsentiert, 2015 waren es noch 15 Prozentpunkte.

Auch beim Frauen- und Männeranteil innerhalb der smartvote-Benutzer zeigen sich Unterschiede im Vergleich zu den Wählenden. Mit 56% sind die Männer unter den smartvote-Benutzern leicht übervertreten im Vergleich zum Anteil von 48% unter allen Wählern. Wie auch bei der Altersverteilung zeigt sich auch hier im Vergleich zu 2011, dass die Unterschiede tendenziell kleiner werden – von zwölf Prozentpunkten 2011 zu acht bei den Wahlen 2015. Somit scheinen sich die Verzerrungen zumindest in der Tendenz zu „normalisieren“.

Auch bezüglich der Bildungsabschlüsse zeigt sich diese Tendenz zur Angleichung der Unterschiede zwischen smartvote-Benutzern und den Wählern generell. Allerdings bleiben die Unterschiede nach wie vor beträchtlich und sind markant grösser als bei den anderen soziodemografischen Merkmalen. Die smartvote-Benutzer weisen zu rund 54% einen Abschluss an einer Universität oder Fachhochschule auf, während dies bei nur 39% der Wähler der Fall ist.

 

Politische Merkmale:
Politisch engagiert, interessiert, informiert und eher links

smartvote-Benutzer interessieren sich stärker für Politik als der durchschnittliche Wahlberechtigte, sie sind auch besser informiert und nehmen deutlich häufiger an Wahlen teil. Inwiefern jedoch die Benutzung von smartvote für diese positiven Effekte verantwortlich ist, ist nicht einfach zu beantworten. Nehmen z.B. Personen auf Grund der Benutzung von smartvote eher an Wahlen teil oder ist es so, dass die smartvote-Benutzer sowieso an den Wahlen teilgenommen hätten und sich deshalb auf smartvote über die Kandidierenden informiert haben? In einem späteren Blog-Beitrag werden wir uns dieser Frage im Detail widmen.

Die smartvote-Benutzer können anhand der Selects-Daten auch auf einer Links-Rechts-Skala politisch positioniert werden. Es zeigt sich, dass die smartvote-Benutzer an den beiden Polen übervertreten sind: rechts nur geringfügig, links jedoch ziemlich deutlich, während die Mitte unterrepräsentiert ist. Diese Angaben sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen, denn sie basieren auf den subjektiven Selbstpositionierungen der von Selects befragten Personen und jeder hat etwas andere Ansichten, was genau links und rechts bedeutet.

 

Fazit: Ein Steckbrief eines typischen smartvote-Benutzers würde somit in etwa wie folgt lauten: männlich, jung, mit Fachhochschul- oder Universitätsabschluss, hohem politischen Interesse und Engagement.

Eine Regressionsanalyse, welche die oben erwähnten Befunde bestätigt finden Sie hier.

Elections vaudoises : Analyse de sept questions clés

Nous avons ici sélectionné sept questions présentes dans le questionnaire smartvote vaudois. Questions posées à tous les candidats en lice pour l’élection du Grand Conseil du 30 avril prochain.

Nous avons décidé de relever les positions des formations politiques présentant le plus de candidats à savoir : l’UDC, le PLR, le PS et les Verts.

Les valeurs exprimées dans les tableaux ci-dessous sont exprimées en % de réponse « oui » donnée à la question formulée.

Ces résultats sont basés sur une participation des candidats des Verts à 77 % des candidats en lice, du PLR à 75 %, du  PS à 90% et de l’UDC 68 %. En sommes  464 candidats. Sur 597 candidats en lice soit un total de 78%.

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